Das Centre for Economic Performance hat in der bis heute umfassendsten Studie zum Thema den Effekt des Einsatzes von Industrierobotern auf die Entwicklung von Ökonomien analysiert. Das Ergebnis ist bahnbrechend: Industrieroboter schaffen Arbeitsplätze und zerstören sie nicht, wie von Laien oft fälschlich vermutet.

Die LSE ist eine der fünf Elite-Universitäten des Vereinigten Königreichs

Über den langen Zeitraum von 1993 bis 2007 haben Georg Graetz und Guy Michaels haben für 17 Länder statistisch aufgearbeitet, wie Industrieroboter die Wertschöpfung und Produktivität von Kernindustrien beeinflussten. Selbst bei konservativen Annahmen ist der Beitrag zum Wirtschaftswachstum erheblich. Mit 0,37% liegt er bei rund einem Zehntel des gesamtwirtschaftlichen Wachstums. Dieser relative Wert ist dabei bereits um Landes- und Industrietrends bereinigt, ebenso wie um Einflüsse der Struktur von Arbeit gegenüber anderer Kapitalformen.

Interessanterweise ist die Roboterdichte positiv korreliert mit dem Lohnniveau und nicht korreliert mit der Beschäftigung von Arbeitern mit mittlerem Qualifikationsniveau.

Dieser Trend wird sich beschleunigen, denn es ist fest davon auszugehen, dass sich der bisherige Preisverfall von Industrierobotern fortsetzen wird. Auch wenn sich der Verfall um weniger als 80% (qualitätsbereinigt), wie in den letzten 20 Jahren, belaufen wird, sind dies gute Nachrichten für Lohn- und Auftragsfertiger, denen es an qualifizierten Arbeitskräften mangelt.

Zur vollständigen Studie geht es mit untenstehendem Link.

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