Industrie 4.0 Readiness

In­dus­trie 4.0 ist im deut­schen Ma­schi­nen- und An­la­gen­bau an­ge­kom­men. Mehr als je­des fünf­te Ma­schi­nen- und An­la­gen­bau­un­ter­neh­men be­schäf­tigt sich in­ten­siv mit dem The­ma. Im ge­sam­ten ver­ar­bei­ten­den Ge­wer­be sind es im Ver­gleich zehn Pro­zent. Der deut­sche Ma­schi­nen- und An­la­gen­bau sieht in In­dus­trie 4.0 deut­lich mehr Chan­cen als Ri­si­ken: Neun von zehn Un­ter­neh­men, die sich in­ten­siv mit In­dus­trie 4.0 be­schäf­ti­gen, er­ken­nen in In­dus­trie 4.0 eine Mög­lich­keit, sich am Markt zu dif­fe­ren­zie­ren. 76,2 Pro­zent ge­ben zu­dem an, dass es zum Selbst­ver­ständ­nis von Tech­no­lo­gie­füh­rern ge­hört, sich mit die­sem The­ma zu be­fas­sen.

Den­noch zählt mit 5,6 Pro­zent nur ein re­la­tiv klei­ner An­teil un­ter den Un­ter­neh­men be­reits zu den Pio­nie­ren bei der Um­set­zung von In­dus­trie 4.0. 17,9 Pro­zent der Un­ter­neh­men sind Ein­stei­ger, wel­che sich mit In­dus­trie 4.0-Konzepten be­fas­sen und ers­te Maß­nah­men zur Rea­li­sie­rung tref­fen. Mit 76,5 Pro­zent hat die über­wie­gen­de Mehr­heit bis­her noch kei­ne sys­te­ma­ti­schen Schrit­te zur Um­set­zung un­ter­nom­men und zählt zu den Neu­lin­gen im Be­reich In­dus­trie 4.0.

Die zu­grun­de­lie­gen­de Stu­die wur­de von der IM­PULS-Stif­tung des VDMA be­auf­tragt und un­ter an­de­rem vom For­schungs­in­sti­tut für Ra­tio­na­li­sie­rung (FIR) der RWTH Aa­chen durch­ge­führt

Die In­dus­trie 4.0-Readiness der Un­ter­neh­men hängt mit der Un­ter­neh­mens­grö­ße zu­sam­men. Gro­ße Un­ter­neh­men des Ma­schi­nen- und An­la­gen­baus sind wei­ter bei der Ein­füh­rung von In­dus­trie 4.0 fort­ge­schrit­ten als klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Un­ter­neh­men. Für ein Un­ter­neh­men al­lei­ne ist es kaum mög­lich, un­ab­hän­gig von Part­nern ei­nen hö­he­ren Grad der In­dus­trie 4.0-Readiness zu er­rei­chen. Denn da­für müs­sen alle Ak­teu­re ent­lang der Wert­schöp­fungs­ket­te ent­spre­chen­de Kon­zep­te im­ple­men­tiert ha­ben und in ei­nem di­gi­ta­len Netz­werk in­ter­agie­ren. Der Ma­schi­nen- und An­la­gen­bau ist eine Teil­grup­pe des ver­ar­bei­ten­den Ge­wer­bes. In­dus­trie 4.0 steht im Mit­tel­punkt vie­ler Zu­kunfts­kon­zep­te von Un­ter­neh­men, Wirt­schaft und Po­li­tik. Da­bei ist aber nicht klar, wo die Un­ter­neh­men des deut­schen Ma­schi­nen- und An­la­gen­baus als Schlüs­sel­in­dus­trie für die Um­set­zung von In­dus­trie 4.0 heu­te wirk­lich ste­hen.

Die Be­reit­schaft und Fä­hig­keit der Un­ter­neh­men zur Um­set­zung von In­dus­trie 4.0-Konzepten lässt sich in ein Sche­ma ein­ord­nen, dem Readi­ness-Mo­dell. Mit dem Readi­ness-Mo­dell wur­den Kri­te­ri­en for­mu­liert, die es er­lau­ben, die Un­ter­neh­men in die drei Un­ter­neh­mens­ty­pen „Neu­lin­ge“, „Ein­stei­ger“ und „Pio­nie­re“ ein­zu­ord­nen. Die Ein­ord­nung der Un­ter­neh­men er­folgt in Ab­hän­gig­keit fol­gen­der sechs we­sent­li­cher Di­men­sio­nen von In­dus­trie 4.0: Stra­te­gie und Or­ga­ni­sa­ti­on, Smart Fac­to­ry, Smart Ope­ra­ti­ons, Smart Pro­duc­ts, Data-dri­ven Ser­vices und Mit­ar­bei­ter.

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